Spiel Herren 1 LL

SMF 1: BK6 - UBBC Gmünd HLL 92:56

7. April 2024, 17:00 Uhr

UBBC geriet im ersten Semifinale in den Klosterneuburger Kugelhagel

92:56 (24:15, 47:30, 78:46)

Bericht

Nach zwei Wochen intensivem Training, einem Bus voller Fans, Fans aus Wien und Umgebung angereist, 2 Präsidenten (Graf und Eigenschink), Ehrenobmann Wandaller und Manager Chwatal im Gebäck zog der UBBC alle Register, um den Gastgebern aus Klosterneuburg Paroli zu bieten. Auf die in Gmünd aufgetretene Gefahr unter dem Korb mit Jakubovski und ´Nagl war man gut vorbereitet (beide kamen im Spiel gemeinsam auf 5 Punkte). Nicht auf der Rechnung hatte man viele andere Spieler, die mit einer wohl einmaligen Dreierorgie der anderen Spieler, eine wohl einmalige Geschichte, die sich hoffentlich nie wieder wiederholen wird. 10 Dreier von wo auch immer und von wem auch immer in Halbzeit eins, acht Dreier dann in Viertel drei, insgesamt 18 Dreier landeten im Gmünder Einkaufskorb. Ein Phänomen, das wohl gleich einem Naturereignis gleich einer vollen Mondfinsternis im großen Abstand auftritt. So muss der UBBC bereits nach drei Viertel die Segel streichen und die Überlegenheit der Gastgeber neidlos anerkennen.

Der UBBC beginnt entsprechend motiviert und treffsicher, spielt sich eine knappe Führung heraus und muss nach 5 Minuten den Ausgleich zum 13:13 hinnehmen. Hierbei waren bereits die ersten 3 Dreier auf dem Spielbericht eingelangt. Für die verbleibenden 5 Minuten der ersten Halbzeit war der UBBC in der Offensive quasi nicht mehr vorhanden. Fehlerwürfe der Gmünder folgten solide und sichere Treffer der Gastgeber. So ging es in der Offensive in Viertel zwei weiter, am Ende der Halbzeit war man bereits bei 17 Punkten Rückstand angelangt, da BK 6 weiter dem UBBC mit ihren Dreiern fütterte.

Doch wer geglaubt hat, das wars, der täuschte sich gewaltig. Mit 8 Dreiern in10 Minuten legte BK 6 in Viertel drei noch ein ordentlichen Schauferl nach, pro Minute folgte einer nach dem andern. Der UBBC in der Offensive weiter auf verlorenen Posten musste die Überlegenheit hinnehmen und trotz defensives Bemühen gab es zu vieles Körbe, die manchmal auch etwas glücklich für die Gastgeber endeten. Das letzte Viertel wurde quasi heimgespielt, bei 30 Punkten und mehr Rückstand wohl eigentlich nur mehr Formsache.

"Das was wir vorbereitet hatten gegen die BK 6 Langen hat funktioniert. Leider sind wir ins Kreuzfeuer einer Klosterneuburger Batterie geraten, gegen so eine Treffsicherheit bist du chancenlos," so Manager Chwatal.

Die Defensive des UBBC lief in diesem Spiel nicht nach Wunsch. Aber auch mit einer Offensivkraft von 56 Punkten in 40 Minuten kannst du so ein Spiel nicht gewinnen, zumal die durchschnittliche Offensive des UBBC derzeit bei über 80 Punkten liegt.

Doch um mit Paulchen Panther zu sprechen "heute ist nicht aller Tage, wir kommen wieder, keine Frage", der UBBC hat schon vor drei Wochen in Gmünd gezeigt, dass BK 6 nicht unschlagbar ist. "Unser Ziel ist es, das Heimspiel zu gewinnen. Dann werden die Karten in Klosterneuburg in Spiel 3 neu gemischt," so die Spieler einhellig nach dem Spiel," so schnell lassen wir uns nicht entmutigen."

Mit dem Publikum einer vollen Halle im Rücken, da schauen wir mal mit Optimismus nach vorne.

Werfer

Juray Valentiny 21, Benjamín Mair 14, Radek Vartecky 7, Armin Graf 4, Partik Cais 2, Michael Traxler 2, Uli Fraberger 4, Florian Pöhn 1, David Graf 1, Maxi Macho, Martin Röck, Christoph Staud.

Ort: FZZ Klosterneuburg

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